Du willst ein Schweineschnitzel, das außen goldgelb knuspert und innen zart bleibt – ohne „pappige“ Panier oder trockenes Fleisch? Dann zählt vor allem die richtige Fleischwahl (meist Schale / Kaiserschnitzel), eine saubere Panierstraße und das passende Fett bei der richtigen Temperatur. Auf dieser Seite bekommst Du eine ausführliche Anleitung inklusive Grammangaben, Schritt-für-Schritt-Zubereitung, österreichischen Beilagenideen und Varianten wie Natur-Schnitzel oder Cordon Bleu.
Tipp: Wenn Du Zeit sparen willst, nimm Schnitzel aus der Schale (auch „Kaiserschnitzel“ genannt) und lass sie gleich passend schneiden – dann konzentrierst Du Dich zuhause nur noch auf Panier und Ausbacken.
Für ein gelungenes Schweineschnitzel brauchst Du ein Stück, das beim Braten formstabil bleibt und sich gut klopfen lässt. Genau dafür wird oft die Schweineschale verwendet: ein runder, eher magerer Teil aus dem Schlögel. Das Ergebnis sind Schnitzel, die fein geschnitten und zart werden – ideal für „Wiener Art“ mit Panier.
Beim Freiländer wird das Schalenschnitzel ausdrücklich als mager beschrieben, mit einem Richtwert von ca. 130–150 g pro Stück und der Empfehlung 1–2 Schnitzel pro Portion. Beim Fleisch24 wird Schale/Kaiserschnitzel als mageres, zartes Schnitzel für panierte Highlights geführt.
Schale / Kaiserschnitzel Wiener Art & Natur Cordon Bleu geeignetDas, was viele am Schweineschnitzel lieben, sind die Blasen in der Panier – in Österreich sagt man oft „souffliert“. Dafür gibt’s drei goldene Regeln: nicht zu fest klopfen (sonst wird’s zäh), Brösel nicht andrücken (sonst klebt die Panier wie ein Teppich) und genug heißes Fett, damit das Schnitzel wirklich „schwimmt“.
Du kannst Dir das wie ein kleines System vorstellen: Das Mehl sorgt für Haftung, das Ei verbindet und die Brösel bilden die Schicht, die im heißen Fett aufgeht. Wenn Du zu wenig Fett nimmst oder zu kalt startest, saugt sich alles voll. Wenn Du zu heiß backst, wird’s außen dunkel, bevor es innen passt. Deshalb bekommst Du hier einen klaren Temperatur- und Zeitplan, der auch dann funktioniert, wenn Du mehrere Portionen nacheinander machst.
Wenn Du Dein Fleisch direkt bestellen willst: Hier sind die passenden Produktseiten bei Freiländer (Bio Schalenschnitzel) und bei Fleisch24 (Kaiserschnitzel aus der Schale).
Hinweis ohne Übertreibung: Bio- oder Regionalangaben, Haltbarkeit und Lieferdetails können je nach Anbieter/Charge variieren – schau dafür immer auf der jeweiligen Produktseite nach.
Dieses Rezept ist für ein klassisches Schweineschnitzel „Wiener Art“ ausgelegt – also paniert, in Butterschmalz oder Schmalz ausgebacken, mit Zitrone serviert. Für die Fleischmenge kannst Du Dich an 130–150 g pro Schnitzel orientieren. Wer ordentlich Hunger hat, nimmt 2 Stück. Wer eine große Beilage (Erdäpfelsalat, Knödel, Reis) plant, bleibt bei 1 Stück.
| Gäste | Fleisch (Schale/Kaiserschnitzel) | Brösel | Eier | Beilage-Empfehlung |
|---|---|---|---|---|
| 4 | 0,55 kg | 220 g | 2 | Erdäpfelsalat (Essig-Öl) + Zitrone |
| 8 | 1,1 kg | 440 g | 4 | Petersilerdäpfel + Krautsalat mit Kümmel |
| 12 | 1,65 kg | 660 g | 6 | Gemischter Salat + Preiselbeeren (optional) |
Wenn Du auf Bio setzt, findest Du Schalenschnitzel direkt hier: Bio Schweinsschnitzel/Schalenschnitzel (Freiländer). Für „klassisch mager & zart“ aus der Schale gibt’s außerdem: Kaiserschnitzel (Fleisch24).
Keine Gesundheitsversprechen: Die Hinweise sind Küchentipps. Achte auf Hygiene, saubere Kühlung und ausreichende Garung.
Ein gutes Schweineschnitzel lebt von Kontrasten: knusprige Panier, frische Säure, ein bisschen Cremigkeit oder Erdäpfel-Komfort. Diese Beilagen funktionieren in Österreich besonders gut – und Du kannst sie je nach Anlass kombinieren.
Du willst’s besonders „wienerisch“? Erdäpfelsalat + Zitrone + ein Glas Soda Zitron. Fertig.
Wenn Du Dir den Einkauf leicht machen willst: Bio-Variante bei Freiländer oder Kaiserschnitzel bei Fleisch24.
Du willst’s leichter oder hast wenig Zeit? Dann würze die Schnitzel mit Salz, optional Pfeffer und Majoran, brate sie kurz scharf an und lass sie bei mittlerer Hitze fertig garen. Ein Schuss Suppe oder ein kleines Stück Butter am Schluss macht’s runder. Natur-Schnitzel passt super zu Reis, Gemüse oder Erdäpfelpüree.
Schalenschnitzel eignet sich auch fürs Füllen: leicht aufklappen oder aufschneiden (nicht ganz durch), mit Schinken und Käse füllen, dann panieren wie oben. Beim Braten gilt: lieber etwas ruhiger und nicht zu heiß, damit der Käse innen Zeit hat zu schmelzen, ohne dass die Panier zu schnell dunkel wird.
Für viele Gäste schneidest Du kleinere Stücke („Partyschnitzel“) und backst sie in mehreren Chargen. So bekommt jeder ein frisches, knuspriges Stück. Für große Mengen lohnt es sich, zwei Pfannen parallel zu nutzen und das Fett zwischendurch zu erneuern, wenn viele Bröselreste drin sind.
Du möchtest sofort starten? Hier findest Du die beiden direkten Einstiege zu Schweineschnitzel aus der Schale: einmal in Bio-Qualität bei Freiländer und einmal als Kaiserschnitzel/Schalenschnitzel bei Fleisch24. Plane pro Person meist 1–2 Stück (je nach Beilage), und mach die Panier erst kurz vor dem Braten – dann bleibt alles trocken und fluffig.
Mini-Checkliste: Fleisch (Schale/Kaiserschnitzel), Mehl, Eier, Brösel, Butterschmalz, Zitrone, Beilage (Erdäpfelsalat/Krautsalat) – und eine breite Pfanne.
Als Richtwert sind 130–150 g pro Schnitzel üblich. Für eine normale Portion reicht oft 1 Stück mit guter Beilage. Für große Esser oder wenn’s wenig Beilage gibt, plane 2 Stück. Bei Buffets sind Partyschnitzel praktisch, weil sich Gäste leichter bedienen.
Meist liegt es daran, dass die Brösel angedrückt wurden oder das Fett zu wenig bzw. zu kalt ist. Wälze locker, klopfe Mehl ab, und backe im ausreichend heißen Fett, damit das Schnitzel „schwimmt“. Sanftes Schwenken der Pfanne hilft zusätzlich.
Sehr beliebt ist Schale (oft „Kaiserschnitzel“ genannt), weil sie mager und formstabil ist. Wer’s saftiger mag, greift manchmal zu Schopf oder Nuss. Für „Wiener Art“ ist Schale/Kaiserschnitzel ein zuverlässiger Klassiker.
Du kannst die Panierstraße vorbereiten, aber das fertig panierte Schnitzel sollte nicht lange herumliegen, weil die Brösel Feuchtigkeit ziehen. Wenn es sein muss: kurz im Kühlschrank, auf einem Rost, nicht abgedeckt. Am besten paniert man knapp vor dem Ausbacken.